Reifrock

Reifröcke passend zum Brautkleid

Der Reifrock wird in unserem Zeitalter nur noch für festliche Roben verwendet. Früher waren die Röcke aus sehr unbequemen Materialien gefertigt. Heute ist der Reifrock zumeist aus einem leichten und dünnen Stoff gefertigt und die Reifen sind aus flexiblen Materialen gearbeitet. Sie lassen sich nach der Hochzeit ganz klein zusammenlegen und nehmen wenig Platz ein. Je nach Modell hat der Reifrock einen bestimmten Umfang, der der Saumweite des Brautkleides entsprechen sollte. Er spreizt den Rock, sodass eine schöne Fülle entsteht. Unser Tipp für die Braut ist, dass sie den Reifrock unbedingt zur Probe tragen sollte. So lernen Sie, wie Sie sich mit dem Reifrock ganz leicht setzen können und wie das Gefühl beim Hochzeitstanz ist. Nehmen Sie den Reifrock einfach mit zu Ihren Tanzstunden, damit Sie ein sich daran gewöhnen können. Denn dieses Brautaccessoire ist so wichtig, dass keine Braut darauf verzichten sollte.

Der Hochzeitstanz wäre ohne Reifrock undenkbar

Ein Reifrock hält weite Röcke des Brautkleides in Form. Für eine schöne Silhouette werden allerdings auch bei einem schmalen Brautkleid entsprechende Reifröcke eingesetzt. Der Reifrock fällt schöner und die Braut bekommt etwas mehr Beinfreiheit, da sich die Stoffschichten nicht um die Beine wickeln können. Für viele Bräute ist ein Reifrock zwingend notwendig, da sie diesen Stil automatisch mit einem Brautkleid verbinden. Schließlich ist das Brautkleid ein ganz besonderes Kleid und soll sich auch deshalb von anderen Kleidern abheben. Die heutigen Reifröcke sind sehr bequem geschnitten und leichte Reifen aus Plastik oder Aluminium fallen kaum ins Gewicht. Ein wenig Übung bedarf es allerdings trotzdem, um sich mit einem Reifrock elegant zu bewegen. Gerade das Setzen und Tanzen sollte vorher etwas geübt werden.

Welches Brautkleid braucht einen Reifrock?

Nahezu alle Brautkleider mit weiten Röcken werden mit einem Reifrock getragen. Einige Brautkleider haben einen eingearbeiteten Petticoat aus mehreren voluminösen Stoffschichten. Diese Kleider brauchen keine zusätzlichen Reifröcke. Sie sind etwas angenehmer zu tragen, da die starren Reifen wegfallen. Ein echter Reifrock schafft aber auch eine ganz andere Form und Fülle des Rockes. Gerade für Brautkleider mit einer Schleppe sind sie zwingend notwendig. Doch auch Brautkleider mit einem engeren Reifrock sehen häufig mit einem schmalen Reifrock viel hübscher aus. Sie werden nach unten breiter und verschaffen dem Rock eine Glockenform. Je nach Material können Reifröcke auch unerwünschten Durchblick verhindern. Unter sehr dünnen Stoffen können sich ansonsten die Konturen der Wäsche abzeichnen.

Wie funktioniert ein Reifrock?

Reifröcke werden im zerlegten Zustand gekauft und transportiert. Dazu sind die Reifen zusammengelegt. Die Reifen werden zusammengesteckt und in die passenden Tunnelzüge des Rockes geschoben. So ist später auch eine platzsparende Aufbewahrung möglich. Wenn Reifröcke nicht unter dem Brautkleid hervorschauen sollen, dürfen sie schlicht sein. Bei weiten und wippenden Röcken entscheiden sich viele Bräute gerne für einen Reifrock mit Rüschen am Saum. So sind die Reifen optisch nicht auszumachen und es schaut nur eine schöne Kante unter dem Rock hervor. Modelle mit Rüschen über den Reifen sorgen dafür, dass die Reifen sich unter feinen Stoffen, wie beispielsweise Wildseiden, nicht abzeichnen.

Was muss beim Kauf beachtet werden?

Ein Reifrock verkürzt automatisch die Länge des Brautkleids. Dies bedeutet, je mehr Umfang ein Reifrock hat, desto kürzer wird auch das Brautkleid. Mit einem weiten Reifrock kann ein Brautkleid also auch auf die passende Länge gebracht werden, ohne das eine Schneiderin Hand anlegen muss. Die Reifen sitzen nicht bei jedem Reifrock an den gleichen Stellen. Sie befinden sich dort, wo das Kleid verstärkt werden soll. Wünscht sich die Braut, dass der Reifrock nur unten ausgestellt ist, reichen zwei bis drei Reifen im unteren Bereich.

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