Brautgürtel

Zarte Brautgürtel für einen Hauch Extravaganz

Viele Bräute verlieben sich in ein relativ schlichtes Brautkleid, welches für ihre Hochzeit perfekt erscheint. Häufig kommt es vor, dass nur standesamtlich geheiratet wird und die Braut nicht übertreiben möchte. Dann greifen viele Damen zu schmal geschnittenen Brautkleidern, die wenig Verzierung aufweisen. Um diese Brautkleider ein wenig aufzuwerten, sind Brautgürtel ideal. Sie setzen einen schönen Akzent, ohne dass der Look überladen wirkt. Zudem lässt sich so die Taille der Braut wunderbar betonen. Vielleicht suchen Sie aber auch einfach nur ein schönes Accessoire, welches nicht ganz alltäglich ist. Ganz gleich, warum sich die Braut für einen Brautgürtel entscheidet, es gibt traumhaft schöne Modelle für Ihren großen Tag.

Die verschiedenen Varianten der Brautgürtel

In vielen Kulturen wird die Taille der Braut lediglich mit einem farbigen Satinband verziert. Hier sind sämtliche Farben möglich. Häufig wird dieses Band auch mit einer Schmuckschnalle, die mit Strass verziert ist, geschmückt. Besonders hübsch wirken Brautgürtel, bei denen zarte Seidenblumen auf dem Band angebracht werden. Diese können die gleiche Farbe wie der Gürtel haben oder aber auch eine Kontrastfarbe. Üppige Gürtel aus Metall mit vielen Strasssteinen geben dem Brautkleid eine besonders edle Note. Häufig werden auch Perlen als Schmuck der Gürtel verwendet. Wenn Sie erst einmal genauer hinschauen, werden Sie feststellen, dass die Auswahl an Brautgürteln riesig ist. So können Sie auch einem Brautkleid ganz leicht ein absolutes Unikat machen. Besonders hübsch wirkt es, wenn der restliche Brautschmuck den Stil des Gürtels aufgreift.

Die Traditionen rund um den Brautgürtel

Viele Kulturen kennen schon sehr lange den Brautgürtel. Dieses modische Accessoire hat je nach Region seine ganz eigenen Geschichten. Doch auch, wenn Sie nicht aus Tradition, sondern einfach aus Modebewusstsein zu einem Brautgürtel greifen, wird Sie der Look bezaubern. Im arabischen Raum und der Türkei wird oft ein rotes Band als Symbol der Jungfräulichkeit der Braut umgebunden. Doch es wäre falsch, die schöne Tradition nur darauf zu reduzieren. Das eigentliche Umbinden des Brautgürtels ist hier der feierliche Moment. Der Vater, der stolz auf seine Tochter ist, sollte den Gürtel umbinden, kann es aber nicht, weil er sie nicht gehen lassen möchte. Also springen Onkel oder älterer Bruder ein. Doch auch diesen gelingt es erst nach dreimaligem Knüpfen, den Gürtel zu schließen. Danach übergibt er die Hände der Braut dem Bräutigam und somit auch die künftige Verantwortung für ihr Wohlergehen. Im jüdischen Glauben schickt der Bräutigam der Braut am Vorabend der Hochzeit einen Gürtel mit goldener Schnalle. Dieser war allerdings nicht nur ein soziales Ehrenzeichen, sondern hielt Kleid und Unterkleid zusammen. Hier bekommt übrigens auch der Bräutigam einen Gürtel und beide Gürtel werden dann feierlich symbolisch miteinander verhakt. Im alten Rom war der hölzerne Gürtel der Braut mit dem Herkulesknoten geknüpft, den der Bräutigam dann lösen musste.

Nach oben